Warum Nein zur Massentierhaltungsinitiative?

Für mich muss das wirtschaftliche Potenzial, die Nachhaltigkeit der landwirtschaftlichen Produktion und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Agrar- und Lebensmittelbranche in einer nachvollziehbaren Politik gestärkt werden. Die Abhängigkeit der Landwirte von Subventionen soll reduziert und der direkte Verkauf gefördert werden.

Doch die Massentierhaltungsinitiative bewirkt genau das Gegenteil und würde der Wettbewerbsfähigkeit unserer Landwirtschaft einen schweren Schlag versetzen, insbesondere weil die Kosten für die Erweiterung von Ställen unverhältnismässig sind und nicht von den Landwirten getragen werden könnten.

Der regelmässige Ausläufe von Tieren könnten sich für Betriebe zum Beispiel inmitten von Dörfern als unmöglich erweisen. Die von der Initiative geforderten Produktionsbedingungen sind so strikt, dass die Menge des inländischen Angebots drastisch sinken würde, da sich längst nicht alle Schweizer Bauern an diese Vorschriften halten könnten. Als Effekt sinkt die Wettbewerbsfähigkeit, was Landwirte noch stärker von staatlichen Subventionen abhängig macht. Ich lege Ihnen ans Herz, stimmen Sie im September Nein zur Massentierhaltungsinitiative.

Damian Schaller, Landratskandidat FDP Allschwil-Schönenbuch

Autor: Damian Schaller

Kandidat der FDP Allschwil-Schönenbuch für den Landrat Baselland. FDP - zuverlässig liberal

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