Warum NEIN zur Revision des Filmgesetzes?

Mit der Verpflichtung von Streamingdiensten und privaten Fernsehsendern zu einer 30% Quote für europäische Filme, müssten diese ihr Angebot an Filmen per Gesetz vergrössern.

Da keinerlei Vorgaben zum Einkauf der Filme bestehen, glaube ich, werden sie vor allem billige europäische statt schweizerische Filme kaufen. Dies schadet der Filmvielfalt und mit Qualitätsverbesserung hat dieses Gesetz nichts zu tun.

Es geht auch anders wie das Beispiel des Schweizer Films «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» zeigt. 2018 kam der Film in die Kinos und wurde noch im selben Jahr als erfolgreichster Schweizer Kinofilm ausgezeichnet. 2019 erwarb Netflix die Ausstrahlungsrechte von «Wolkenbruch» und der Film ist seither weltweit verfügbar. Qualitativ erfolgreiche Schweizer Filme, welche die Mehrheit der Konsumentinnen und Konsumenten vergnügen, werden also auch ohne vorgeschriebene Quote ins Angebot aufgenommen.

Damian Schaller, FDP Allschwil-Schönenbuch

Autor: Damian Schaller

Kandidat der FDP Allschwil-Schönenbuch für den Landrat Baselland. FDP - zuverlässig liberal

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